Einladung
zum Tagesseminar der isl
zum Thema EU
Samstag, 9. Juli 2011, Leverkusen
Wege aus dem Schuldendiktat Bankenmacht brechen, europaweite Solidarität aufbauen!
Angela Merkel kann es nicht lassen: Auf Gedeih und Verderb bindet sie ihre Politik an die Interessen der privaten Banken und Finanzinstitute. Auf ihrer Reise zum Finanzplatz Singapur wiederholte sie: "Wir haben kein Europroblem, wir haben ein Schuldenproblem". Die asiatischen Banker machen sich Sorgen um ihre Anleihen in Euro, und diese Sorgen sind Frau Merkel näher als die der griechischen Jugendlichen, die zu Tausenden ihr Land verlassen müssen, weil es von deutschen Banken gerade ausgeblutet wird.
Merkels Kurs in der Finanzkrise ist sozial unverantwortlich und politisch saugefährlich. Quer durch Europa regt sich dagegen massiver Widerstand - doch bisher bleibt er noch ohne rechte Perspektive, weil ihm die notwendige europäische Dimension fehlt.
Das Tagesseminar der isl wird sich deshalb mit zwei Fragen beschäftigen:
1. die wirklichen Ursachen der Staatsverschuldung benennen und Argumente sammeln gegen die laufenden Verdummungskampagnen - hierzu referiert Paul Kleiser;
2. Beschäftigung mit der griechischen Initiative für ein Schuldenaudit, d.h. der Forderung nach Offenlegung der Staatsschulden und öffentliche Prüfung ihrer Legitimität - Andrej Hunko (MdB DIE LINKE) berichtet über den Stand der Initiative, die Zuspruch auch aus anderen europäischen Ländern erfährt.
Zeit: von 11.30 Uhr bis 18 Uhr Ort: Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Nähe (Regional-)Bahnhof Leverkusen-Mitte
Anmeldungen bis Ende Juni bitte über die SoZ-Redaktion: per Tel. 0221 9231196 (11-18 Uhr); oder per E-Mail: redaktion@soz-verlag.de
Mit solidarischen Grüßen Angela Klein
Nachtrag vom 28. Juni 2011 Wie wir soeben erfahren haben: Der Initiator der griechischen Kampagne für die Offenlegung der Schulden, Giorgios Mitralias, wird sich in der ersten Julihälfte zwischen Belgien, Luxemburg und Deutschland aufhalten und steht für das EU-Seminar der isl am 9.7. in Leverkusen zur Verfügung.
Er wird dort sprechen über die Lage in Griechenland. Seine Anwesenheit ist wertvoll für die genauere Planung dessen, was wir in Deutschland gegen die neokoloniale Politik der Bundesregierung gegenüber den sog. Randbereichen der EU unternehmen können.
Liebe Grüße, Angela Klein
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